Wir danken unseren Wählern für das erneut ausgesprochene Vertrauen.
Mit 7,1 % konnten wir unsere 3 Sitze im Stadtparlament halten und einen im Magistrat und sind die viertstärkste Fraktion im Stadtparlament.
Wir werden mit allen Kräften versuchen Dreieich weiterhin lebens- und liebenswert zu gestalten.
Im Stadtparlament sitzen nun:
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Uwe
Fritzschner
Fraktionsvorsitzender |
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Helmut Sauer |
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| Rita Hamper | ![]() |
| Klaus
Vetzberger
Mitglied des Magistrats |
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Kommunalwahl am 27. März 2011
Wir sind wieder dabei!
Liebe Bürger/innen gehen Sie am 27. März 2011 bitte wählen!
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Liste 7 in der Stadt Dreieich |
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Liste 6 im Kreis Offenbach |
sympathisch, sachlich, bürgernah
Offener Bürgerbrief:
Sehr
geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 27. März werden die
Kommunalparlamente in Stadt und Kreis neu gewählt.
Mit unserem Bürgerbrief
werben wir um Ihr Vertrauen und bitten Sie, uns am nächsten Sonntag Ihre Stimme
zu geben. Auf der Stadtebene kandidieren
unsere Bewerber unter der Liste Nr. 7, für den Kreistag kandidieren sie unter
der Liste Nr. 6.
Es gibt viele gute Gründe, für
die „FWG Dreieich“ sowie die „FWG – die Bürger des Kreises Offenbach“
zu votieren. Aus unserem Wahlprogramm dürfen wir drei Gründe herausgreifen. Es
geht um die kommunalen Abgaben, um die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt
sowie um den Realitätssinn bei den weiteren ökologischen Maßnahmen.
Stadt und Kreis haben
hochdefizitäre Haushalte. Für ihre kommunalen Leistungen geben sie mehr Geld
aus als sie an Einnahmen über Steuern, Gebühren, Entgelte oder Umlagen
beziehen. Anders ausgedrückt: sie bezahlen Jahr für Jahr laufende kommunale
Leistungen in erheblichem Umfang über Überziehungskredite. Das kann so nicht
weiter gehen! Wir haben uns für die Schuldenbremse in Stadt und Kreis
ausgesprochen und wollen dazu beitragen, sie in der konkreten kommunalen
Situation auch umzusetzen. In einer guten konservativen Weise werden wir hierbei
Prioritäten setzen: Die Ausgabeneinsparung hat Vorrang vor der Steuererhöhung.
Wir gehören zu den Mutbürgern
und nicht zu den Wutbürgern. Wir werden deswegen mit Mut und Sinn für die
Realitäten uns für die Entwicklung unserer Stadt einsetzen. Mit kleinen aber
wichtigen Schritten wollen wir ihre Innenbereiche aufwerten. Besserer Zugang zu
Parkplätzen, Beseitigung einer funktionslos gewordenen Fußgängerunterführung
in Sprendlingen, Erweiterung von Gehsteigen und insbesondere mehr Sauberkeit –
dies sind einige Beispiele für die kleinen aber wichtigen Schritte. Auch einen
größeren Schritt wollen wir tun. Wir wollen die Rostadt im südlichen
Sprendlingen ordnen und arrondieren. Gerade hier können für kleinere
Unternehmen, besonders für Handwerksbetriebe geeignete Gewerbegrundstücke
geschaffen werden. Wir befürworten weiterhin das geplante Neubaugebiet „Nördlich
der Albert Schweitzer Straße“, da es die Entwicklung von Götzenhain fördert.
Mit Nachdruck verwerfen wir demgegenüber das Baukonzept Heckenborn, da eine großflächige
Planung in „Hinterlage“ zu nicht lösbaren Konflikten führt. Das Konzept
Heckenborn taugt nichts, es bringt den Menschen nur Schaden und trägt nicht zu
einer guten Entwicklung von Sprendlingen bei.
Biosprit ist gegenwärtig in
aller Munde. Damit nichts Ähnliches bei der Abfallentsorgung entsteht, haben
wir uns klar gegen die zwangsweise Einführung der Biotonne ausgesprochen. Der
Zwang bringt keine positiven Ergebnisse. Das Sammelsystem in der Stadt ist gut
und bedarf keiner Änderung. Auf Kreisebene werden wir dafür sorgen, dass der
Kreis als verantwortlicher Gesellschafter der Rhein-Main Abfall GmbH weiterhin
einen sehr hohen Anteil unseres Abfalls der Verwertung zuführt.
Wir haben vor kurzem die Idee geäußert, für unsere Stadt mit dem Namen „Bildungsstadt Dreieich“ zu werben. Unsere Stadt braucht Prägung, sie braucht eine Marke. Die Bildungsangebote in unserer Stadt sind überragend und es gibt gute Gründe, über dieses überragende Angebot laut zu reden. Bildung ist Zukunft. Gehen Sie mit uns in die Zukunft. Schenken Sie uns am 27.03.2011 Ihr Vertrauen!
Liebe Bürger/innen gehen Sie am 27. März 2011 bitte wählen!
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Liste 7 in der Stadt Dreieich |
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Liste 6 im Kreis Offenbach |
sympathisch, sachlich, bürgernah
Die Freien Wähler Dreieich sehen, dass sich die offenen Mehrheiten im Stadtparlament bewährt haben und es ist unser Wunsch, dass dies auch nach der Wahl am 27. März 2011 so bleibt.
Wir,
die Freien Wähler werden keine Koalition eingehen.
Vor
allem die Lösung der finanziellen Probleme von Dreieich ist nur im
Zusammenwirken aller möglich. Das ist unser Ziel und das streben wir mit
unseren Kandidaten an.
Geben Sie uns eine Chance, gehen Sie bitte am 27. März 2011 wählen!
Herzlichst
Ihr
Uwe Fritzschner
Unsere TOP 5

Helmut Sauer (Platz 2), Christel Fritzschner (Platz 4), Uwe Fritzschner (Spitzenkandidat), Rita Hamper (Platz 5), Guido Stroh (Platz 3)
10 Punkte die uns wichtig sind:
1.
Wir wollen zu einem neuen Politikstil in unserer Stadt
beitragen: Das heißt mehr Kooperation, weniger Konfrontation, keine Koalition.
2.
Wir wollen konstruktiv an der Haushaltssanierung mitwirken. Sie ist geboten, da der Kommunalkredit von heute die Grundsteuererhöhung von morgen ist. In einer guten konservativen Weise setzen wir Prioritäten: Die Ausgabeneinsparung muss vor der Steuererhöhung rangieren.
3.
Wir treten dafür ein, dass die Kosten für die Sanierung einer Straße nicht nur von deren Anliegern zu tragen sind, sondern von der Allgemeinheit.
4.
Wir
wollen unsere Stadt weiterentwickeln.
U.a.
gehört die Ordnung und Arrondierung der Rostadt als Gewerbegebiet zu unseren
Zielen.
Insbesondere wollen wir Gewerbeflächen für den Mittelstand und das Handwerk schaffen.
5.
Mit der Strategie der kleinen Schritte wollen wir die
Innenbereiche unserer Stadtteile verbessern, aber Bestehendes wie z.B. das
typische Ortsbild von Buchschlag oder der Altstadt von Dreieichenhain erhalten.
6.
Wir
sind gegen das jetzige Baukonzept Heckenborn und bevorzugen stattdessen eine
Randbebauung an der Herrnröther Straße.
Eine
Bebauungsplanung mit 270 Wohneinheiten ohne deren direkte Anbindung an die überörtlichen
Verkehrswege ist inakzeptabel.
Wir
sagen: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende für die
Bewohner der anliegenden Straßen.
7.
Wir
sind gegen die zwangsweise Einführung der Biotonne.
Biotonne bedeutet, das gesamte Sammelsystem (Gelber Sack, Papiertonne, graue Tonne) müsste auf den Prüfstand gestellt werden. Dies wollen wir nicht. Es gibt in der Zwischenzeit bessere Methoden der ökologischen Abfallverwertung als die Biotonne.
8.
Wir
streben die Übertragung der Grundschulen in die Trägerschaft unserer Stadt bei
entsprechender Herabsetzung der Kreis- und Schulumlage an.
Wir
wollen den Bildungsauftrag des Kindergartens mit dem der Grundschule besser
verknüpfen.
9.
Nach wie vor stehen wir zur Verkehrsentlastung des
Innenstadtbereichs von Sprendlingen und sehen die Südumfahrung als eine der Möglichkeiten
an. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Ortsumfahrung Offenthal zügig
realisiert wird. Wir setzen uns für ein Nachtflugverbot ein.
10.
Wir wollen Maßnahmen des Lärmschutzes für die Bürgerinnen und Bürger, die an der A 661 leben. Wir stellen dieses Anliegen allerdings unter den Vorbehalt der finanziellen Möglichkeiten der Stadt.
Lieber kleine Schritte als große Versprechen, das ist unser Motto. Wir setzen uns für eine realistische und bürgernahe Politik für alle Bürgerinnen und Bürger in Dreieich ein.
Kommen Sie mit uns ins Gespräch, unsere Wahlstände stehen in:
|
Ortsteil |
Platz |
Tag |
Uhrzeit |
|
Offenthal |
Borngartenstraße
vor HL |
SA
05.03. |
10:00
– 13:00 |
|
Sprendlingen |
Hauptstraße
vor Volksbank |
SA
12.03. |
10:00
– 13:00 |
|
Buchschlag |
Buchschlager
Allee (vor Frische-Markt) |
FR
18.03. |
15:00
– 18:00 |
|
Dreieichenhain |
Anfang
Fahrgasse (Obertor) |
SA
19.03. |
10:00
– 13:00 |
|
Götzenhain |
Hainer
Weg/Ecke Goethering |
SA
19.03. |
10:00
– 13:00 |
|
Sprendlingen |
Hauptstraße
vor Volksbank |
SA
26.03. |
10:00
– 13:00 |

An unseren Wahlständen liegen
außerdem Listen aus, in die man sich zum aktuellen Thema der Parkplatzöffnung
P5 (Eggenbergerparkplatz) für Verkehrsteilnehmer der Hauptstraße als Befürworter
oder Gegner eintragen kann.
„Das ist ein Schritt wie wir die Bürgerinnen und Bürger einbinden wollen. Wir wollen Ihnen gerne das Konzept vorstellen und für die Öffnung des Parkplatzes werben.“
Unseren
Freie-Wähler-Video-Spot zur Wahl finden Sie hier:
Für einen neuen Politikstil stehen unsere Kandidaten:
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Fritzschner Uwe Beamter Platz 1 |
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Sauer Helmut Kaufmännischer Angestellter Platz 2 |
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Stroh Guido Außendienst-Techniker Platz 3 |
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Fritzschner Christel Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfin Platz 4 |
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Hamper Rita Hausfrau Platz 5 |
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Schuchard Heinz-Bodo selbständiger Elektromeister Platz 6 |
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Neumann Werner Pensionär Platz 7 |
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Schwarzer Anton Versicherungskaufmann Platz 8 |
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Rath Dorothea Kaufmännische Angestellte Platz 9 |
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Eyssen Elke Steuerfachangestellte Platz 10 |
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Bieber Sabrina Studentin Platz 11 |
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Schloss Georg Sachbearbeiter Platz 12 |
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Ziemer Horst Verwaltungsangestellter Platz 13 |
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Brock Wilfried Steuerberater Platz 14 |
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Kubin Anneliese Diplom-Volkswirtin Platz 15 |
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Trenk Karl Heinrich Dipl.-Ing. Bau Platz 16 |
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Seibert Daniela OP-Krankenschwester Platz 17 |
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Vetzberger Klaus Stadtrat a.D., Rechtsanwalt Platz 18 |
|
Tielmann Klaus Bürgermeister a.D. Platz 19 |
Einstimmig und mit großer Harmonie haben wir am 17.12.2010
unsere Kandidaten für die Kommunalwahlliste aufgestellt:
In
großem Einvernehmen hat die Mitgliederversammlung der FWG Dreieich ihre
Kandidatenliste für die Kommunalwahl verabschiedet. Einstimmig wurden die 19
Kandidaten wie folgt gewählt: Spitzenkandidat ist der amtierende
Fraktionsvorsitzende Uwe Fritzschner, im folgen Magistratsmitglied Helmut Sauer
und die Stadtverordneten Guido Stroh und Christel
Fritzschner. Auf den weiteren
Plätzen schließen sich Rita Hamper, Heinz-Bodo Schuchard, Werner Neumann,
Anton Schwarzer, Dorothea Rath, Elke Eyssen, Sabrina Bieber, Georg Schloss,
Horst Ziemer, Wilfried Brock, Anneliese Kubin, Karl Heinrich Trenk, Daniela
Seibert und der ehemalige Erste Stadtrat von Dreieich Klaus Vetzberger an. Den
letzten Platz der Liste belegt der Bürgermeister a.D. Klaus Tielmann.
Sehr zufrieden konnte Vorsitzender Gros auf die letzten Jahre zurückblicken. Er verwies auf den Zulauf bei den Freien Wählern und begrüßte die neuen Mitglieder.

Bodo Schuchard (Platz 6), Elke Eyssen (Platz 10), Klaus Vetzberger (Platz 18), Sabrina Bieber (Platz 11), Georg Schloss (Platz 12)
„Die Freien Wähler Dreieich werden auch künftig Verantwortung übernehmen“, so Vorsitzender Gros, „und mit allen in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen, dem Magistrat und dem Bürgermeister zum Wohle Dreieich konstruktiv und sachorientiert zusammen arbeiten.“

Sabrina Bieber (Platz 11), Georg Schloss (Platz 12), Elke Eyssen (Platz 10), Dorothea Rath (Platz 9), Werner Neumann (Platz 7)
Ähnlich
äußerte sich Fraktionsvorsitzender Uwe Fritzschner. In seinem Resümee meinte
er: „die Fraktion hat in den letzten 5
Jahren gute Arbeit geleistet. Die offenen Mehrheiten haben sich bewährt und es
wäre mein Wunsch, dass dies auch nach der Wahl am 27. März 2011 so bleibt.
Wir, die Freien Wähler werden keine Koalition eingehen. Vor allem die Lösung
der finanziellen Probleme von Dreieich ist nur im Zusammenwirken aller möglich,
das wird genug Kraft binden. Offene Mehrheiten sind für die Bürgerinnen und Bürger
in Dreieich die beste Lösung, denn dann tragen alle die Verantwortung und keine
Fraktion kann sich dieser entziehen."
In Bezug auf die Ortsumfahrung Offenthal meinte Gros: „Posch hätte besser daran getan vor Ort zu kommen und den lärmgeplagten Bürgern die Verzögerung um ein Jahr persönlich zu erläutern. Auch wir Freie Wähler sind Realisten, die Verzögerung wird wohl nicht rückgängig zu machen sein. Trotzdem ist die Verzögerung ein Trauerspiel der Politiker aus Bund und Land.“

Frauenpower:
Elke Eyssen (Platz 10), Sabrina Bieber (Platz 11), Rita Hamper (Platz 5), Dorothea Rath (Platz 9), Christel Fritzschner (Platz 4)
Anlässlich der Wahl hat die Offenbach Post die Spitzenkandidaten befragt. Hier die Antworten der FWG von Uwe Fritzschner:
Sie haben einen Wunsch frei, den Sie in der neuen Wahlperiode erfüllt bekommen. Was wünschen Sie sich?
Nein
ernsthaft, ich wünsche mir, dass die Stadt Dreieich es mit der Schuldenbremse
fertigbringt, in der nächsten Wahlperiode die dauerhafte Umkehr von der
Verschuldung zur Entschuldung zu erwirken und somit längerfristig die Schulden
abbaut und dass vor allem dann alle in der Stadtverordnetenversammlung
vertretenen Fraktionen auch mitmachen. Und es muss versucht werden, es durch
Ausgabendisziplin zu schaffen und nicht durch Steuererhöhung. Allerdings müssen
auch – und das sei hier nicht verschwiegen – Land und Kreis erkennen, dass
sie Aufgaben, die sie auf die Städte und Gemeinden abwälzen, ebenso zu
bezahlen haben. Ohne diese Einsicht nutzt alles Sparen in den Kommunen nichts.
Für
das Soziale, aber nicht undifferenziert und global. Wenn wir in die Jugend und
die Bildung investieren, dann investieren wir auch in unsere Zukunft, und wir dürfen
die ältere Generation nicht vergessen die an unserer Zukunft gearbeitet hat.
Aber auch die Behindertenbetreuung ist ein wichtiger Aspekt in unserer
Gesellschaft. Die Stadt Dreieich ist darin im Umfeld eine der führenden
Gemeinden und soll dies auch bleiben.
Allerdings
müssen die Förderungen auf den Prüfstand gestellt werden, es muss mit
Vereinen und Organisationen darüber geredet werden, ob alles und in welchem
Umfang nötig ist. Gemeinsam müssen alle Beteiligten nach Lösungen suchen.
In
der Stadtverordnetenversammlung gibt es derzeit keine Koalition. Was halten Sie
vom Konzept der wechselnden Mehrheiten? Sind Koalitionen ein notwendiges Übel
oder unabdingbar?
Nach
den letzten Jahren der koalitionslosen Zeit sind für mich die wechselnden
Mehrheiten das Instrument für eine gut funktionierende
Stadtverordnetenversammlung. So bequem Koalitionen für die beteiligten
Fraktionen sein mögen, so schlecht sind sie in der Regel für den Bürger. Wir
haben in den letzten Jahren gesehen und in Dreieich gespürt, dass es ohne
Koalition geht und zwar wie ich finde – sogar viel besser. Jeder ist gezwungen
mit jedem zu reden und wer was erreichen will, ist gezwungen vor dem Antrag
nachzudenken und sich seine Partner jedes Mal neu zu suchen. Ich hoffe, dass
sich diese Meinung auch bei den anderen so darstellt. Wir, die Freien Wähler,
haben erklärt, in der nächsten Wahlperiode keine Koalition mit wem auch immer
einzugehen. Wir wollen dem Bürger verantwortlich sein und nicht einem
Koalitionspartner. Kompromisse zu Gunsten des Bürgers und nicht der Koalition
zuliebe, das ist unsere Meinung.
Nur
so nebenbei, die Dreieicher haben die Südumgehung nicht zum Wahlkampfthema
gemacht – sondern Wiesbaden hat dies getan. Aus welcher Intention heraus –
das weiß allein Wiesbaden.
Unserer
Meinung nach wäre die Südumgehung eine der Möglichkeiten gewesen, aber sie
ist von der Mehrheit nicht gewollt. Eine Unterführung oder Überführung ist
nach unserer Meinung zumindest an der Stelle, an der der Bahnübergang sich
heute befindet, keine Lösung. Hier muss dann nach sinnvollen, umweltverträglichen
und bürgerfreundlichen Lösungen gemeinsam durch Politik, Verwaltung und Bürgern
gesucht werden. Wir zumindest sind bereit vorurteilsfrei die möglichen
Alternativen mit den Bürgern zu diskutieren.
Welche
Mittel und Wege sehen Sie, die Sprendlinger Innenstadt in einem überschaubaren
Zeitraum etwa innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre attraktiver zu
gestalten?
Der
in der Frage angesprochene Zeitraum mag überschaubar, aber meiner Meinung nach
zur kurz gegriffen zu sein.
Die
Mittel sind eher knapp und müssen deshalb sinnvoll eingesetzt werden, und der
Weg, der zum Ziel führt, ist ein Weg der kleinen Schritte. Diese Schritte
beginnen in dem optischen Aufwerten der Innenstadt, dem Schaffen von kleinen
Ecken zum Ausruhen oder mal ein Schwätzchen zu halten, ohne im Weg zu stehen.
Aber auch unsere Wirtschaftsförderung ist gefordert den Leerstand abzubauen.
Und die Ladenvermieter sind gefordert etwas weniger aufs Geld, dafür mehr auf
den Ladenmieter zu sehen. Und die Anlieger müssen bereit sein in die Immobilie
zu investieren und stellenweise zu lernen, dass ein ansprechendes Umfeld auch
Publikum sowohl als Käufer, aber auch als Händler bringt.
Was
sicher nicht zur Attraktivitätssteigerung der Sprendlinger Innenstadt beiträgt
ist eine Einbahnstraßenregelung ohne dass dies von den Anliegern gewünscht und
befürwortet wird.
Dabei
dürfen wir aber auch nicht die Innenbereiche der anderen Stadtteile aus den
Augen lassen, denn auch dort leben und arbeiten Menschen und auch dort ist
Dreieich.
Ja
sicher, wenn auch nicht vom Gesetzgeber vorgesehen, so bleibt es doch jeder
Gemeinde überlassen die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu
beteiligen, wann und wie die Gemeinde es will – solange danach die gesetzlich
vorgegebenen Schritte eingehalten werden. Was also spricht dagegen im Vorfeld
einer Maßnahme zu einer Informationsveranstaltung einzuladen und der Öffentlichkeit
zu erklären was man vor hat, die Ideen der Bürgerinnen und Bürger, aber auch
ihre Sorgen aufzunehmen und sie zu bewerten und dann in einer zweiten
Veranstaltung dies wieder zurück zu transportieren und zu erklären was möglich,
was nicht möglich ist und warum. Das mag zwar Arbeit machen, aber es schafft
Akzeptanz und Verstehen und macht auch den politischen Entscheidungsträgern die
Aufgabe leichter.
Den
Bürger mitnehmen, fragen und anhören und beachten - wann immer es geht - ist
besser als ihm/ihr nur zu sagen was gemacht wird. Die Freien Wähler sind gerne
dazu bereit, dies auch in der nächsten Wahlperiode mit voran zu treiben und die
„freiwillige Form der frühzeitigen Bürgerbeteiligung“ in Dreieich einzuführen.
Der Dreieicher Haushalt speist sich zu einem guten Teil aus den Einnahmen der Gewerbesteuer. Wie begründen Sie einem umsiedlungswilligen Unternehmen, dass Dreieich ein guter Standort ist?
Indem
ich dem Unternehmen die Vorteile Dreieichs aufzähle, die Geschäftsführung
einlade sich die Stadt anzusehen und ihnen zeige was die Stadt zu bieten hat.
Wenn der Standort (Gelände / Gebäude) passt, und ich damit in Konkurrenz zu
einem anderen Standort stehe, zählen die weichen Standortfaktoren. Dies sind:
die gute Kindergärten- und Schulsituation in Dreieich – die sich übrigens
ruhig Bildungsstadt Dreieich nennen sollte, aber auch die Wohnsituation –
mitten im Grünen und doch großstadtnah, aber auch die günstigen
Verkehrsbedingungen, das rege Vereinsleben. Kurz: arbeiten und wohnen an einem
Ort.
Natürlich
muss spezifisch auf jedes Unternehmen eingegangen werden, und im Vorfeld müssen
sich Gedanken gemacht werden, was in Dreieich auch für die Firma selbst von
Vorteil seien kann, so zum Beispiel auch die Nutzung von Synergien mit anderen
am Standort Dreieich ansässigen Firmen. Das geht aber nur in persönlichen
Gesprächen und nicht durch Übersendung einer Werbebroschüre für Dreieich.
Aber, und das will ich nicht verhehlen, ich würde nicht jede Firma nehmen, nur um der Einnahmen willen. Das Unternehmen muss zu Dreieich passen und zu seinen Bürgern und es muss umweltverträglich sein.
Ein starkes Team für Stadt und Kreis

Uwe Fritzschner Spitzenkandidat in Dreieich und Holger Gros Spitzenkandidat im Kreis Offenbach
FWG
will zu einem neuen Politikstil beitragen:
mehr Kooperation, weniger Konfrontation, keine
Koalition
In der Sache sind sich die Frühstücksteilnehmer
einig, dass die Sanierung des städtischen Haushalts die vorrangige Aufgabe in
der nächsten Wahlperiode sein wird. Wir müssen davon wegkommen, dass weiterhin
laufende städtische Leistungen über Überziehungskredite finanziert werden.
Der Kommunalkredit von heute ist die Grundsteuererhöhung von morgen, so Helmut
Sauer, Zweitplatzierter auf der FWG–Liste. Die Freien Wähler wollen in gut
konservativer Weise die Haushaltssanierung vorantreiben. Die Ausgabeneinsparung
muss vor der Steuererhöhung rangieren, so die einhellige Meinung zu dem, was
Priorität sein soll.
Ganz oben auf der Agenda der
Freien Wähler bleibt nach wie vor ihre Ablehnung des jetzigen Baukonzepts
Heckenborn. Sie bevorzugen stattdessen eine Randbebauung der Herrnröther Straße.
Ein Baukonzept mit 270 Wohneinheiten ohne deren direkte Anbindung an die überörtlichen
Verkehrswege ist inakzeptabel. Die Stadt dürfe mit ihrer Bauleitplanung keine
Sackgasse für etwa 800 am Verkehr teilnehmende Einwohner produzieren, erklärt
die stellvertretende Vorsitzende Rita Hamper und meint: besser ein Ende mit
Schrecken als ein Schrecken ohne Ende für die Bewohner der anliegenden Straßen.
Die Freien Wähler haben sich
vorgenommen, für Mittelstand und Handwerk in der nächsten Wahlperiode
Gewerbeflächen zu schaffen. Wir wollen hierbei die Rostadt ins Auge fassen,
sagt Heinz Bodo Schuchard, selbst Handwerksmeister. Wir wollen dieses Gebiet
ordnen und arrondieren. Eine maßvolle Arrondierung sei ohne Probleme für den
Verkehr zu realisieren, so seine Einschätzung. Die überörtlichen
Verkehrstrassen seien vorhanden, die direkte Anbindung sei möglich.
„Lieber kleine Schritte als
große Versprechen“, so lautet ein weiteres Motto der Freien Wähler. Mit dem
Blick für Realitäten wollen sie die Bürgerinnen und Bürger überzeugen. Mit
der Strategie der kleinen Schritte sollen die Innenbereiche der Stadtteile
verbessert werden. Große Versprechen, die städtischen Leistungen zu
verbessern, wird es mit uns nicht geben, meint Spitzenkandidat Uwe Fritzschner
abschließend. Das wäre unehrlich. Vorrang hat die Haushaltssanierung und
dieses Projekt wird jedem Kommunalpolitiker viel Standhaftigkeit abverlangen.
FWG - die Bürger für den Kreis Offenbach
Auch im Kreis sind Dreieicher Freie Wähler vertreten: Mit dem amtierenden Kreistagsfraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Holger Gros und der Kreistagsfraktionsgeschäftsführerin Christel Fritzschner stellen wir gleich 2 Kandidaten unter den ersten 10.

Auf den ersten Plätzen der Kreisliste sind: (von links) Holger Gros (Dreieich), Helmut Weigert (Mühlheim), Rudolf Schulz (Obertshausen),
Alexander Schloss (Mainhausen), Christel Fritzschner (Dreieich), Jürgen Kraft (Seligenstadt), Hermann Jäger (Rodgau), Manfred Rühl (Dietzenbach)
mit auf dem Foto: FW Landesvorsitzender Walter Öhlenschläger (2. von rechts)
mehr Infos unter: www.FWGKreisOffenbach.de
Unser
Standpunkt: Der Kreis Offenbach
braucht den Wechsel!
Liebe
Bürgerinnen und Bürger,
nach
fünf Jahren Vorherrschaft von CDU und SPD sind die Finanzen des Kreises zerrüttet.
Der Kreis Offenbach ist der „Schuldenkönig“ unter den hessischen
Landkreisen. In nicht einmal zwei Jahren wird der Schuldenstand des Kreises die
Marke von einer Milliarde € überschreiten. Mittelfristig will die
schwarz-rote Koalition Jahr für Jahr 100 Mio. € Überziehungskredite
aufnehmen, um die laufenden Leistungen sowie die Tilgung zu bezahlen.
Passend
zu dieser Situation hat der Kreis öffentliche Finanzmittel von mehreren
Millionen Euro „in den Sand gesetzt“. In unzulässiger Weise hat er die Erlöse
aus seiner ehemaligen Beteiligung an der EVO im Touristik–Gewerbe von
Mecklenburg- Vorpommern sowie im Wohnungsbau in Brandenburg angelegt und hierbei
ausschließlich Verluste erwirtschaftet. Der Wohnungsbau von Brandenburg
belastet den Kreishaushalt mit alljährlich mehreren 100.000 Euro, der Tourismus
von Mecklenburg-Vorpommern hat sich als ein Millionengrab für den Kreis
erwiesen.
Die
Kosten des riesigen Schuldenbergs werden nicht „vom Himmel“ bezahlt. Die
Einwohner des Kreises haben sie zu tragen. Das läuft ganz einfach: Der Kreis
erhöht seine Umlage gegenüber den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und
diese müssen dann ihre Hebesätze bei der Grundsteuer anheben, da sie selbst
finanziell am Ende sind.
Wir brauchen die Schuldenbremse jetzt, jetzt wir müssen die Kreisfinanzen sanieren. Wir müssen umsteuern, wir brauchen den Wechsel. Neue Köpfe müssen die Kreispolitik gestalten.
Unser
10 Punkte Programm für den Kreis Offenbach
●
Der Haushalt des Kreises muss saniert werden. Solide Kreisfinanzen stehen im
Mittelpunkt unserer Bemühungen. Der Weg in die weitere Verschuldung ist mit uns
nicht zu machen. Wir kämpfen gegen jede weitere Erhöhung der Kreisumlage. Wir
können nichts versprechen, was mehr Geld kostet.
●
Unsere Schulen müssen in gutem Zustand erhalten bleiben. Wir wollen den Ausbau
der Ganztagsschulen, jedoch muss das Land hierfür die Mittel bereitstellen. Wir
setzen uns dafür ein, dass unsere Volkshochschulen und Musikschulen ihre guten
und bezahlbaren Angebote beibehalten und weiterentwickeln.
●
Familien und Jugendliche müssen unterstützt und Kinder beschützt werden! Wir
wollen eine größere Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schulen. Jugendgewalt,
Alkohol- und Drogenkonsum sind entschlossen zu bekämpfen. Wir wollen Menschen
aus schwierigen Verhältnissen helfen und ihnen Chancen für ein
selbstbestimmtes Leben eröffnen.
●
Wir wollen die Kreisverwaltung zum Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger
weiterentwickeln. Die Leistungen des Kreises müssen im Vergleich zu denen
anderer Kreise analysiert werden. Wir wollen ihre Wirtschaftlichkeit verbessern.
●
Wir werden uns dafür einsetzen, dass Ortsumfahrungen zügig realisiert werden.
Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor Lärmbelastung hat Vorrang. Wir
werden den öffentlichen Nahverkehr im Kreisgebiet weiterentwickeln und fördern.
Schulbusse verkehren für unsere Kinder sicher und pünktlich. In Zusammenarbeit
mit den Kommunen ist das Radwegenetz auszubauen.
●
Wir kämpfen für ein Nachtflugverbot am Rhein-Main-Flughafen. Wir wenden uns
mit Nachdruck gegen den weiteren Ausbau des Flugplatzes Egelsbach.
●
Wir wollen die ökologische Abfallwirtschaft. Sie muss jedoch bezahlbar bleiben.
Wir werden darauf achten, dass die Verwertung und Beseitigung des Abfalls zu
bezahlbaren Preisen erfolgt. Die Wirtschaftlichkeit muss eine wesentliche Rolle
spielen.
●
Wir setzen uns für den weiteren Ausbau Energie einsparender Maßnahmen in den
öffentlichen Einrichtungen des Kreises ein. Wir sind für alternative
Energieversorgungssysteme. Aber auch hier gilt: Sie müssen bezahlbar sein.
●
Wir unterstützen die Behörden bei der Bekämpfung von Umweltverschmutzungen,
insbesondere auch gegen wilde Müllablagerungen. Wir wollen eine intakte Umwelt
und wir wollen den Schutz der Natur. Wasser, Boden und Luft müssen geschützt
werden.
●
Wir brauchen die Schuldenbremse jetzt, jetzt müssen wir den Bremsvorgang
ansetzen, damit unser Kreis nicht an die Wand fährt.
„Kumulieren
und Panaschieren“
Wie
viele Stimmen haben Sie?
Sie
haben so viele Stimmen, wie Vertreterinnen und Vertreter für die
Stadtverordnetenversammlung, den Gemeinderat oder den Kreistag zu wählen sind.
In Dreieich zum Beispiel 45 Stimmen für die Wahl zum Stadtparlament und im
Kreis Offenbach 87 Stimmen für die Wahl des Kreistages.
Liste?
die Listennummer der Freien Wähler in den Städten und im Kreis kann
unterschiedlich sein.
In Dreieich haben die Freien Wähler die Liste 7.
Im
Kreis haben die FWG – die Bürger die Liste 6.
WICHTIG:
Immer erst die Liste wählen, damit Ihnen auch
keine Stimmen verloren gehen!
Wie
kann ich meine Stimme auf dem Stimmzettel verteilen?
Sie
können Ihre Stimmen einzeln an beliebige Bewerberinnen oder Bewerber auf dem
Stimmzettel vergeben. Dabei dürfen Sie auch Personen aus verschiedenen
Wahlvorschlägen (Listen) auswählen, dieses Verfahren nennt man
„Panaschieren“.
Jeder
Bewerberin und jedem Bewerber Ihrer Wahl können Sie von Ihren Stimmen eine,
aber auch zwei oder höchstens drei Stimmen geben.
Das
Anhäufen von zwei oder drei Stimmen auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten
nennt man „Kumulieren“. Beide Möglichkeiten können auch gleichzeitig
genutzt werden.
Achten
Sie darauf, dass Sie hierbei Ihre Gesamtstimmenzahl nicht überschreiten!
Müssen
Sie überhaupt Stimmen einzeln vergeben?
Nein. Wenn Sie einer Liste, so wie sie auf dem Stimmzettel abgedruckt ist, insgesamt und unverändert Ihr Vertrauen schenken wollen, können Sie Ihre Stimme auch komplett abgeben, indem Sie diese Liste in dem dafür vorgesehenen Kreis in der Kopfleiste ankreuzen. Das Listenkreuz bewirkt, dass bei der Auszählung die Bewerberinnen und Bewerber Ihrer Liste in der dort genannten Reihenfolge von oben nach unten jeweils eine Stimme erhalten.
Sind
danach noch nicht alle Stimmen aufgeteilt, weil auf der Liste weniger Namen
stehen als Vertreterinnen und Vertreter zu wählen sind, wird die beschriebene
Stimmenverteilung von oben nach unten so lange wiederholt, bis alle Ihre Stimmen
vergeben sind oder jede Kandidatin und jeder Kandidat der von Ihnen angekreuzten
Liste die höchstzulässige Zahl von drei Stimmen erhalten hat.
Können
Sie auch nur einen Teil Ihrer Stimmen einzeln vergeben?
Ja.
Sie können auch nur einen Teil Ihrer Stimmen an einzelne Bewerberinnen und
Bewerber vergeben. Damit in diesem Fall der Rest Ihrer Stimmen nicht verfällt,
können Sie zur Vergabe von Einzelstimmen eine Liste in dem dafür vorgesehenen
Kreis in der Kopfleiste ankreuzen.
Dieses
Listenkreuz bewirkt, dass Ihre restlichen Stimmen der angekreuzten Liste zu Gute
kommen.
Diese
Stimmen werden den Kandidatinnen und Kandidaten der von Ihnen gewählten Liste
von oben nach unten in der Weise zugeteilt, dass jeder, der von Ihnen weniger
als drei Einzelstimmen bekommen hat, jetzt eine weitere Stimme erhält – bis
all Ihre Stimmen verteilt sind oder alle nicht gestrichenen Bewerberinnen und
Bewerber der angekreuzten Liste drei Stimmen haben.
Können
Sie Bewerberinnen und Bewerber streichen?
Ja.
Falls Sie eine Liste in der Kopfleiste angekreuzt haben, können Sie einzelne
Namen aus dieser Liste streichen. Dies führt dazu, dass die gestrichenen
Kandidatinnen und Kandidaten keine Stimmen aus Ihrem Kontingent erhalten.
Gibt
es sonst noch etwas zu beachten?
Eigentlich
nur Selbstverständlichkeiten:
-
Vergeben Sie nicht mehr Stimmen, als Ihnen zustehen.
-
Kreuzen Sie nicht mehr als eine Liste an
-
und geben Sie keinem Kandidaten mehr als drei Stimmen.
Sie
riskieren sonst, dass ein Teil Ihrer Stimmen verloren geht oder Ihre
Stimmenabgabe insgesamt ungültig wird.
Haben Sie noch Fragen? e-mail: fwgteamofland@web.de
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